Am Sonntag, den 16.02.2014, führte der ehemalige Seniorenverein des SV Westendorf sein alljährliches Grünkohlessen im Gasthof Meding durch. Unser Schützenbruder Heinz Grabasch, der neben anderen Veranstaltungen (wie z. B. Knobelnachmittage) auch dieses „ Event“ für die Senioren sehr gut vorbereitet hatte, konnte zu dieser Veranstaltung 25 Teilnehmer und Gäste sowie den 1. Vorsitzenden des Schützenvereins Westendorf begrüßen.
Nach einem wie gewohnt sehr reichhaltigem und schmackhaftem Essen wurde dann die/der alljährliche Grünkohlkönig(in) ausgelost. Elsa Rediske ist die glückliche Gewinnerin!!!
Heinz Grabasch erinnerte im Anschluss noch einmal an die Entstehungsgeschichte des Grünkohlessens.

 

 

 

Elsa Rediske

Grünkohlkönigin 2014!!!

 
   

  

... aus der Vergangenheit ...

Quelle: Jubiläumszeitschrift vom 14. Juni 1998

Unsere Senioren-Arbeit im Schützenverein Westendorf
1979-1986

Mit dem Vorstandswechsel 1978 war eine deutliche Aktivierung im Vereinsleben zu spüren. So wurden auf Anregung des 1.Vorsitzenden Wolfang Golze erstmalig für die Schützensenioren und deren Angehörige einmal jährlich Kaffeenachmittage in der Vereinsgaststätte Anny Ahrens durchgeführt. Bei selbstgebackenem Kuchen und Torten wurde geklönt, alte Erinnerungen hervorgekramt, zu Mund- oder Zieharmonikaweisen gesungen und auch manchmal einer getrunken. Annys Gaststube war voll wie eh und jeh.

Die 1979 begonnene Seniorenarbeit im Schützenverein Westendorf ließ wahrscheinlich durch das Schließen der Vereinsgaststätte Ahrens nach. Viele glaubten, wir hätten dadurch "unsere Heimat verloren". Kluge Vorstände hatten jedoch schon in der Satzung verankert, dass die 3 Westendorfer Feste möglichst bei Ahrens und Erxmeyer (später Cherouny-Landhaus Alexander-jetzt Landhaus Beri) zu feiern wären.

So trafen sich am 08.04.1988 wiederum 24 Westendorfer Senioren zur Wiederbelebung der Seniorenarbeit. Sie wählten Hermann Menke und Egon Olrogge (bis 1992), danach Heinz Grabasch zur Aufstellung eines Seniorenprogramms. Und damit hatten sie einen guten Griff getan.
1988 trafen sich 30-40 Senioren 6-mal, bis heute in der Regel einmal monatlich. Dabei ist das Programmangebot so vielgestaltig, dass viele Interessen abgedeckt werden und durchschnittlich 50 Senioren aktiv bleiben.
Die Konzeption, ehemaligen aktiven Westendorfer Bürgern, deren Freunde oder Bekannte, auch ohne Schützenjacken, eine Gemeinschaft zu vermitteln, ging auf.
Der Senioren-Club Westendorf ist kein eingetragener Verein und erhebt keine festen Beiträge. Er finanziert sich selbst und durch gelegentliche kleine Umlagen. Mitmachen kann jeder "über 60", der sein Interesse bekundet und sich bei einem unserer "Seniorenväter" Hermann Menke oder Heinz Grabasch meldet.
Wie sieht nun ein Jahresprogramm aus?
In mehreren örtlichen Treffen wird bei Irene Meyer Kaffee getrunken, bei Hein und Elli Buchhop Grünkohl gegessen und bei Familie Traudel Behrens eine fröhliche Grillparty veranstaltet.
1-2mal trifft man sich im Dorfmarker Schützenhaus zum Kaffeetrinken, Knobeln, Spielen und Schießen. Dabei haben "unsere Alten", die noch nie im Leben ein Gewehr in der Hand gehalten haben, besonders gut geschossen und gute Preise "erzielt".
Beliebt aber sind die Halbtags-oder Ganztagsfahrten zu den verschiedensten Zielen:
Regelmäßig volle Busse gibt es bei Fahrten in die Ferne, ins Otterzentrum Hankensbüttel, zur Baumblüte ins Alte Land, in den Harz mit Wernigerode, nach Bremerhaven, nach Lübberstedt, zur Schiffsfahrt auf der Aller und der Ilmenau, in das Wendland zum Runddorf Lübeln, in den Wildpark Niendorf, in das Landwirtschaftsmuseum Hösseringen oder zum Lopausee nach Amelinghausen.

Besichtig wurden bisher die Firma Kraft in Fallingbostel, das VW-Werk in Wolfsburg mit Planetarium, die Gilde Brauerei in Hannover, die Zuckerfabrik in Uelzen, die Meyer-Werft in Papenburg, die Kaffeerösterei Jacob-Suchard in Bremen, das Panzermuseum in Munster und der Niedersächsische Landtag in Hannover.

Im August wurden die verschiedensten Heideorte wie Niederhaverbeck, Müden/Oertze, Hermannsburg, Misselhorn, Wilsede oder Undeloh besucht. Eine Kutschfahrt in die blühende Heidelandschaft gehört schon zu Tradition.

Die Verbundenheit zu unserem Alten- und Pflegeheim Landratenhof zeigen unsere Senioren, indem sie jedes Jahr zum Erntefest eine selbstgebundene kleine Erntekrone übergeben.

Wen wundert es, dass im Dezember zur Vorweihnachtsfeier 70-80 Senioren kommen, um Rückschau zu halten auf das vergangene Jahr und sich im vorliegenden Programm des neuen Jahres auf neue interessante Erlebnisse freuen zu können.

Manche Sparte im Schützenverein Westendorf würde sich über eine solche intensive Gruppe glücklich schätzen. Hoffen wir, und arbeiten wir daran, dass immer wieder "jüngere Alte" nachrücken und die Gemeinschaftsaufgaben für "ältere Alte" übernehmen.